Die Selbstbegegnung ist eine Methode, die es ermöglicht, einen Zugang zu den eigenen, meist unbewussten, Anteilen zu bekommen.

Das hilft dabei, sich selbst & das eigene Verhalten besser zu verstehen. 


Es werden Zusammenhänge zwischen Gefühlen, Verhaltensweisen & (Denk)Mustern deutlich; dadurch eröffnen sich neue  Handlungsmöglichkeiten. 

 

Wie läuft eine Selbstbegegnung ab?

 

Zunächst formulierst du dein Anliegen in einem Satz, der möglichst kurz und klar formuliert ist.

Zum Beispiel: "Ich will gute Beziehungen."


Du breitest deinen Anliegensatz auf dem Boden aus; dabei weist du jedem Wort einen Platz zu.

Dann stellst du dich auf die einzelnen Wörter und nimmst wahr, was passiert.

Es ist auch möglich, dass ich mich stellvertretend für dich auf die Positionen stelle & dann berichte, was sich mir zeigt.

 

Was passiert dabei?

 

Du siehst eine Momentaufnahme deiner psychischen Verfassung.

Du bekommst von außen "gezeigt", was in dir in Bezug auf dein aktuelles Thema vorgeht.

Dies kann dir wichtige Informationen darüber liefern, wie es zu bestimmten Verhaltensmustern kommt. Und du bekommst eine Idee davon, was deine nächsten Schritte sein können.

(Unbewusste) Glaubensmuster und im Körper gespeicherte Informationen werden dir bewusst.


Deine Psyche zeigt dir immer das, was du gerade auch verarbeiten kannst. 


Wie geht es weiter?

 

Du spürst in der nächsten Zeit nach, nimmst wahr, was sich verändert. Welche Denkanstöße vielleicht in Gang kommen. Nicht selten ver schwinden körperliche Symptome. Vielleicht kommt dir plötzlich eine Lösung für ein Problem in den Sinn oder du hast ein Aha-Erlebnis.

 

Es bleibt dir überlassen, ob es bei einer Selbstbegegnung bleibt. Manchmal reicht eine einzelne Arbeit aus, um einen Stein ins Rollen zu bringen.

Du kannst dir später wieder einmal ein Thema genauer anschauen. Oder du vertiefst die Arbeit an dem bestehenden Anliegen - zu der Zeit, zu der es für dich passt.


Was können die Themen für eine Selbstbegegnung sein?

 

Alles.

Alles, was du möchtest, kannst du dir mit einer Selbstbegegnung ansehen. 

Beispiele für mögliche Themenbereiche sind:

Selbstfindung - Konflikte in Beziehungen - Arbeit - Eigene Grenzen - Elternschaft - Themen mit den eigenen Eltern - körperliche Symptome - Stresszustände uvm.


Selbstbegegnung in der Einzelberatung


Diese Methode ist für die Arbeit in der Gruppe konzipiert worden. Sie ist aber auch sehr gut für das 1:1-Setting geeignet, in dem ich sie anbiete.

Manche Menschen kostet es viel Überwindung, über ihr Thema vor einer Gruppe zu sprechen. Andere fühlen sich generell unwohl in Gruppen. Ich persönlich mag an der Einzelberatung auch den Aspekt, dass ich mir ausschließlich für dich & deine Bedürfnisse Zeit nehmen kann. 


Kosten 


Die Kosten für eine Selbstbegegnung betragen 80 Eur/Std. Weitere Details...



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Die IoPT


Die Identitätsorientierte Psychotraumatheorie (IoPT) ist ein Modell, dass die Psyche, ihre Bestandteile & Wirkmechanismen, anschaulich erklärt.


Innere Anteile 


Die Psyche besteht aus drei Gruppen von Anteilen:


• Gesunde Anteile

• Traumatisierte Anteile & 

• Überlebensanteile.



Gesunde Anteile 


• Handeln wir aus unseren gesunden Anteilen heraus, handeln wir zu unserem Wohl. 

• Wir wissen, was uns gut tut und was nicht. 

• Wir sind fähig, Grenzen zu setzen.

• Unsere Gefühle sind der Situation angemessen.

• Wir befinden uns im Hier & Jetzt

• Wir haben Zugang zu all unseren Ressourcen & unserer Erfahrung.


Traumatisierte Anteile 


• Wollen auf das Geschehene aufmerksam machen

• sie verharren in der Traumasituation

• Angst, Aggression & andere unangenehme Gefühle sind im Vordergrund.


Überlebendsanteile


• sie haben die Aufgabe, unsere Traumata nicht an die Oberfläche kommen zu lassen

• sie fahren immer neue Überlebensstrategien - all solche Tätigkeiten, die das Trauma wegdrücken (z.B. Ablenkung, Gefühle ausblenden)



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Zur Kenntnisnahme

 

Ich bin Lebens- und Sozialberaterin,  Sozialpädagogin BA und Energetikerin. Ich biete Beratung und Begleitung an. Ich mache keine Heilversprechen.

Meine Arbeit ersetzt nicht die Arbeit von Ärzt:innen, Psycholog:innen oder Therapeut:innen.